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Einleitung
Der Krieg hat eine neue Stufe erreicht: Defcon 1. Die Nuklearwaffen sind zum Abschuss bereit. Und sie sitzen am roten Knopf. Zumindest in Defcon, dem umstrittenem Strategiespiel von Introversion Software.
SpielbeginnDas Spiel beginnt natürlich nicht auf Defcon 1. Dann hätte man ja nicht viel zu tun und könnte genauso gut auch einfach den Protovision Game Server bei Uplink hacken. Das Spiel startet bei Defcon 5, der Friedenszeit. In dieser Phase baut man seine Basis, bestehend aus Luftabwehr, welche später in Raketensilos umgebaut werden kann, Radaranlagen und Flughäfen. Desweiteren stationiert man seine Flotte. Nach Ablauf eines bestimmten Zeitlimits beginnt Defcon 4. In dieser Phase fängt man an seine Flotte in die Nähe des feindlichen Territoriums zu senden und leistet Aufklärungsarbeit, um den bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Wenn das Zeitlimit erneut abgelaufen ist, beginnt Defcon 3. Nun wird es langsam ernst: Kampfflugzeuge, Bomber und Kriegsschiffe sind einsatzbereit und die ersten Geplänkel beginnen.  In dieser Phase sollte man versuchen den Gegner zu schwächen. Ein wichtiges Ziel sind dabei die feindlichen U-Boote, welche Nuklearwaffen geladen haben und in Defcon 1 einsetzen werden, sowie die feindlichen Flughäfen von wo aus später Atombomber ausgesendet werden. Defcon 2 ist mit Defcon 3 identisch. Nach Defcon 2 ist es schließlich so weit: Defcon 1. Maximale Einsatzbereitschaft. Atomwaffeneinsatz authorisiert. In dieser Phase kann man seine Flugabwehr zu Raketensilos umbauen, die Nuklearwaffen der U-Boote einsetzen und Atombomber Richtung Feind schicken. Je nach Spielmodus sind dabei entweder seine Städte oder die feindlichen Einheiten und Gebäude das Ziel. Allerdings ist das ganze nicht so einfach. Denn die Flugabwehr ist auch äußerst effektiv gegen Nuklearwaffen. Wegen dieser Phase ist das Spiel auch sehr umstritten. Denn wenn eine Atombombe in einer Stadt detoniert, sieht man wie viele Tote man durch diesen Atomschlag verursacht hat. Und beim Punktmodus Genozid gewinnt der Spieler, der die meisten Todesopfer gefordert hat. Spielmodi
Allerdings gibt es noch weitere Punktmodi. Einmal "Survivor", wo man 1 Punkt für jeden Überlebenden bekommt und den "Default Modus" wo man für jeden Kill 2 Punkte erhält und einen abgezogen bekommt, wenn man nicht erfolgreich verteidigt. Desweiteren gibt es noch diverse Spielmodi wie zum Beispiel "Big World" wo die Karte doppelt so groß ist und das Spiel dementsprechend auch um einiges länger dauert. Die Spielmodi und Punktmodi sind beliebig kombinierbar. Man kann also zu jedem Spielmodus jeden Punktmodus wählen. Grafik
Die Grafik des Spiels ist dabei der Simulation "Global Thermonuclear War" aus dem Film WarGames nachempfunden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass man in einer Kommandozentrale sitzt und von da aus seine Truppen kommandiert und die Atomschläge befiehlt. Spieldauer
Wenn man vermutet, dass das Spiel langatmig ist, dann liegt man falsch. Denn die Zeiten zwischen den Defcons sind selbst bei dem Spielmodus "Big World" sehr knapp, wodurch man immer etwas zu tun hat. Dabei kommt auch der strategische Aspekt nicht zu kurz. Schiesst man sofort alle Atombomben los sobald Defcon 1 erreicht ist um die Raketenabwehr des Feindes mit purer Masse zu überfordern oder wartet man bis dieser selbst mit einem Atomschlag beginnt, um dem dann unverteidigtem Land einen herben Schlag zu versetzen? Schickt man seine Flotte direkt auf den Gegner, um seine Flotte aufzuhalten, oder nutzt man einen sicheren Weg, um mit U-Booten und Flugzeugträgern direkt vor sein Küste aufzutauchen und die Luftabwehr auszuschalten? Da man fast jeden Kontinent als Partei auswählen kann schwankt in dem Spiel die Balance leider etwas. Denn wenn man Europa als Partei wählt hat man sehr wenig Platz um Gebäude zu bauen. Wer also nicht nur gegen den Computergegner spielen will, sollte lieber die Modliste, welche auf der offiziellen Seite verlinkt ist, durchsehen. Denn es gibt viele neue Karten, welche wesentlich besser ausbalanciert sind als die Standardmäßige Weltkarte. Fazit
Wer sich an dem Szenario nicht stört sollte sich auf jeden Fall einmal die Demo ansehen. Systemvoraussetzungen Empfohlene Systemvoraussetzungen: Windows 98/ME/2000/XP, P3-600-GeForce 2, 128 MB RAM, 60 MB Festplatte, Internetverbindung für Multiplayerspiele
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