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7 Zwerge sollen eine komplett funktionstüchtige Festung hochziehen. Geht nicht? Geht doch! Denn genau so beginnt Dwarf Fortress: Mit 7 Zwergen. Doch bevor es an den Bau der Festung geht, muss man zunächst die Position der neuen Festung auf einer ,vom Computer generierten, Weltkarte festlegen und sollte seine Zwerge erst einmal ausrüsten. Dazu stehen allerlei Dinge zur Verfügung. Waffen, Spitzhacken, Nahrung, Tiere und vieles mehr. Dabei bekommen Anfänger hier jedoch schon die ersten Probleme. Denn Dwarf Fortress ist komplex, sehr komplex. Man wird jedoch mit sehr viel Spielspass belohnt, wenn man sich die Mühe macht sich in das Spiel einzuarbeiten. {mosimage} Die Komplexität beginnt schon bei dem Ausrüsten der Zwerge. Denn man kann nicht alles mitnehmen. Man hat nur einen bestimmten Betrag, mit welchem man sich die Anfangsausrüstung kaufen kann. Nimmt man nun lieber eine Spitzhacke mehr mit? Oder segnet man einen der Zwerge doch lieber mit mehr Bergbauerfahrung? Oder doch mehr Nahrung um über den ersten Winter zu kommen? Anfänger können auch die vorgegebene Standardausrstung nutzen. Doch diese ist nicht gerade die beste Wahl. Wenn man dann schließlich die erste Hürde überwunden hat beginnt das eigentliche Spiel: Der Bau der Burg. Dungeon Keeper Fans werden sich dabei schnell heimisch fühlen. Doch auch hier ist die ganze Sache viel ausgereifter als in dem Titel von Bullfrog. Zum einem gibt es mehrere Ebenen, welche man mit Treppen verbindet. Dazu kommen noch verschiedene Baumaterialien, welche benötigt werden um Gebäude zu errichten. Ausserdem muss man sich um Nahrung kümmern. Dazu kommt ein Jahreszeitenwechsel. Wer zum Beispiel als Hauptnahrungsquelle Fisch angelt wird im Winter ein Problem haben, da dann Teiche und Flüsse zufrieren. Wer dennoch weiter angeln will sollte sich einen unterirdischen Teich anlegen, indem er Wasser aus einem Fluss umleitet und dieses mitumgeleiteter Magma erhitzt. Es ist aber auch nicht allein getan Fische zu angeln. Die Fische müssen erst weiterverarbeitet werden, damit sie auf den Tisch kommen können. Ausserdem sollte ein Esszimmer gebaut werden, für welches man auch erst das Mobiliar herstellen muss. Genauso verfährt man mit den anderen Räumen. {mosimage} So umfangreich wie die Nahrungsversorgung ist die Weiterverarbeitung der Tiere an sich. Denn man züchtet nicht einfach Tiere, schlachtet sie und bekommt Fleisch. Schildkröten z.B. verschwinden nach dem Verzehr nicht einfach. Denn welcher Zwerg würde schon den Panzer einer Schildkröte essen können? Die Überreste werden eingelagert und können später für andere Dinge verwendet werden. Des weiteren sind die Zwerge nicht aus Stein. Sie können sich verletzen und auch sterben. Und Gefahren gibt es genügend: Wilde Tiere, Goblins, Magmamenschen, Überflutungen, Einstürzende Räume. Allerdings können sich die Zwerge auch vermehren und des öfteren kommen auch Einwanderer in die heimische Festung. Am Anfang von Dwarf Fortress sollte man sich darauf einstellen, dass man oft sehr viel falsch macht und noch einmal neu beginnen muss. Doch wenn man das Spiel erst einmal richtig verstanden hat wird es für viele schlaflose Nächte sorgen. Wer jetzt Lust auf das Spiel bekommen hat, jedoch von der ASCII Grafik abgeschreckt wird, dem sei an dieser Stelle die grafisch verbesserte Version ans Herz gelegt, welche man sich hier herunterladen kann. Dadurch werden die ASCII Symbole mit richtigen Grafiken ersetzt.
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