|
EinleitungAus Deutschland kommen nicht allzuviele gute Spiele, weshalb man viele auch ignoriert. Ein Spiel aus Deutschland, welches man besser nicht ignorieren sollte, ist Clonk Rage. Das Spielprinzip an sich ist sehr einfach gehalten, macht aber eine Menge Spass. Aber beginnen wir von Anfang an. Die Spielmodi
Nachdem man sein Profil angelegt hat, wählt man zunächst den Spielmodus aus. Und bereits da gibt es viel Auswahl. So gibt es zum einen die normalen Welten, welche verschiedene zufallsbasierte Karten anbieten. Darunter sind zum Beispiel "Goldmine", auf der man das gesamte Gold abtragen muss; "Eismeer", auf der man sämtliche Ölvorkommen fördern muss oder "Der Schlund", auf der man eine bestimmte Anzahl an Siedlungspunkten erreichen muss. Auf allen Karten herrschen andere Bedingungen. Auf "Ascheland" beginnt beispielsweise sehr früh im Spiel ein sintflutartiger Regen, der die gesamte Karte flutet. In "Der Schlund" hat man zudem eine sehr beschränkte Sichtweite. Dann gibt es Melee Karten. Diese Karten sind für mindestens 2 Spieler ausgelegt, welche sich dann bekriegen.
Als nächstes folgen die Missionen. Diese könnte man als Kampagne interpretieren, denn man muss erst eine Mission abschließen, um die nächste auswählen zu können. Die Ziele auf diesen Karten sind sehr unterschiedlich. Mal muss man einfach einige Gegenstände sammeln, dann wiederum eine gesamte Stadt auf fliegenden Inseln errichten. Weiter geht es mit dem Spielmodus "Wettrennen". In diesem Modus muss man als erster Spieler an einem bestimmten Punkt der Karte sein, um zu gewinnen. Da man auf diesen Karten das selbe Ziel verfolgt, wie seine Mitspieler, wird man zunächst zusammen arbeiten müssen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, wählt den Modus "Ferne Welten". Das ist ein freies Spiel, in dem man aber mit besonderen Umständen zu kämpfen hat. Auf der Karte "Arktis" muss man mit der Kälte des Nordpols fertig werden und öfter das Iglu aufsuchen, um nicht zu erfrieren. Auf "Tiefsee" hingegen muss man eine Stadt unter Wasser aufbauen und hat dabei mit Gefahren wie Haien zu kämpfen. In der Welt "Urwald" muss man mit einfachsten Mitteln zurecht kommen. Ein weiterer Spielmodus nennt sich "Ritter". Dieser funktioniert genau wie der "Melee"-Spielmodus, allerdings im Mittelalter. Hier muss man Burgen bauen und belagern. Zu guter letzt folgen noch die Modi "Fantasy" und "Western". Während die Fantasy Karten altbekannte Ziele bieten wie "Tiere jagen", was dem Abbau sämtlicher Goldvorkommen einer Karte sehr ähnlich ist, "Befreiung" und "Melee", so ist der Modus "Western" etwas komplexer. Wenn man diesen auswählt, wird man nicht mit der typischen Kartenauswahl begrüßt, sondern mit einer Landkarte, auf der man die verschiedenen Missionen auswählt. Darunter zählen unter anderem besondere Melee Szenarien. Zum Beispiel ein klassisches "Capture the Flag", bei dem man die Flagge des Gegners in die eigene Basis bringen muss. Oder aber "Shoot the Sheriff", bei dem man, wie der Name schon sagt, den gegnerischen Sheriff töten muss, um zu gewinnen. Dann gibt es beispielsweise auch noch "Bankraub", bei dem Banditen in einer Stadt Banken sprengen und das Gold klauen müssen. Aber es gibt auch Szenarien für Einzelspieler im Westernmodus. Beispielsweise eines, bei dem man alle Telegraphenmasten verbinden und sämtliche vorgegebenen Gebäude bauen muss. Wem das alles noch nicht reicht, der findet auf der offiziellen Seite oder auf dort verlinkten Seiten noch die verschiedensten Modifikationen der Community des Spiels, die sehr aktiv ist. Und wer das passende nicht findet kann auch selbst den Editor anwerfen. Grafik
Das Spiel an sich ist komplett in 2D gehalten, was aber nicht heisst, dass es weniger umfangreich ist. Ganz im Gegenteil: So umfangreich wie die Spielmodi an sich ist auch das Spiel selbst.
Spielablauf
Man beginnt meistens mit einer einfachen Hütte und mindestens einem Clonk. Mit diesem Clonk sammelt man dann anfangs Rohstoffe. Das Erdreich ist meist voller Goldvorkommen. Einiges davon tritt als Goldklumpen auf, die man einfach ausgraben und zur Hütte schaffen kann, anderes muss erst mit Feuersteinen wegsprengen, damit man es einsammeln kann. Feuersteine kann man ebenfalls ausbuddeln wie Goldklumpen, und sie explodieren, wenn man sie wirft. Mit dem Gold kann man sich dann in der eigenen Hütte Dinge kaufen. Dazu zählen Rohstoffe wie Holz, Stein oder auch Feuersteine. Aber auch Gegenstände wie eine Lore, mit der man mehr transportieren kann, oder verbesserte Feuersteine. Wer geizig ist, kann jedoch auch alles, was man kaufen kann - bis auf Clonks - selbst herstellen. Die nötige Wirtschaft vorausgesetzt. Die bekommt man, indem man Bausätze herstellt oder kauft, mit welchen man dann das Fundament für ein Gebäude legen kann. Sobald das Fundament steht, fängt man an, die benötigten Rohstoffe zum Gebäude zu tragen und es so zu bauen. Dies machen die Clonks auch automatisch, sobald man mit dem Bau des Gebäudes begonnen hat. Allerdings meistert die KI nur einfache Wege. Bei komplexeren Kletter- oder Hüpfeinlagen über die Map setzt die KI aus, und man muss selbst ran. Nach und nach baut man so aber seine eigene Siedlung auf, mit Kraftwerken, welche die Gebäude mit Strom versorgen, wenn die benötigten Rohstoffe im Gebäude sind, Windmühlen, die Strom liefern, solange Wind vorhanden ist, Stromleitungen, welche den Strom von den Kraftwerken und Windmühlen zu den Gebäuden transportieren, Fahrstühlen, mit denen man problemlos Senkrecht in die Erde und wieder nach oben kommt, und einer Produktionswirtschaft für Rohstoffe, Gegenstände und Forschung.  Das Terrain kann man komplett abtragen. Jeder Clonk besitzt standardmäßig eine Schaufel, mit welcher er sich ins Erdreich buddelt oder den Boden ebnet, solange keine massiven Gesteine den Weg versperren. Die massiven Felsen kann man jedoch mit Feuersteinen wegsprengen. Doch so ein Clonk ist nicht unverwundbar. Wer beim buddeln nicht aufpasst, verliert schnell einen Clonk. Denn es gibt viele Gefahren. Dazu zählen Felsbrocken oder gar Feuersteine die herabfallen, wenn man sich unvorsichtig durchs Erdreich gräbt, verschiedene Tiere oder Monster, welche den Clonks nicht wohlgesonnen sind, oder Waser, welches auf einigen Karten von oben in die Gänge regnet oder die Schächte flutet, wenn man einen Zugang zu einem Teich gräbt. Normalen Clonks geht nämlich schnell die Luft aus. Für Arbeiten unter Wasser gibt es Aquaclonks. Diese können besonders lange die Luft anhalten und auch unter Wasser graben. Die Steuerung ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, geht aber schnell in Fleisch und Blut über. Veteranen der Clonk Serie können die klassische Steuerung verwenden, bei der man eine Richtungstaste einmal drückt und der Clonk dann in diese Richtung geht, bis man "Stopp" drückt. Für Anfänger gibt es eine Jump 'n' Run-Steuerung, in welcher der Clonk solange läuft, wie man die Taste gedrückt hält. Systemvoraussetzungen: Empfohlene Voraussetzungen: 1 GHz CPU, 256 MB RAM, Windows XP/Vista, Direct3D 8.1 oder OpenGL-fähige Grafikkarte mit 32MB Grafikspeicher
|